42 Prozent checken dienstliche WhatsApp an Heiligabend
Fast die Hälfte aller weiblichen Beschäftigten greift auch an Weihnachten zu ihrem Smartphone, um berufliche Nachrichten zu beantworten.
Die aktuellen Zahlen
Eine kürzliche Umfrage zeigt, dass 42 Prozent der Frauen ihre dienstlichen WhatsApp-Nachrichten trotz Urlaub und Feiertagen überprüfen. Bei den Männern liegt der Anteil etwas niedriger, doch insgesamt bleibt die Erreichbarkeit ein Thema in vielen Unternehmen.
Entwicklung in den letzten Jahren
Im Vergleich zu früheren Jahren ist der Prozentsatz rückläufig. Vor fünf Jahren lagen die Werte noch bei über 50 Prozent. Dennoch empfinden viele Beschäftigte hohen Stress durch diese ständige Verfügbarkeit.
Gründe für die ständige Erreichbarkeit
Viele Frauen nennen als Grund die Angst, wichtige Informationen zu verpassen. In der IT-Branche, wo Projekte rund um die Uhr laufen, fühlt sich mancher verpflichtet, auch am Heiligabend erreichbar zu sein. Smartphones und Apps wie WhatsApp machen es leicht, schnell mal nachzuschauen.
Auswirkungen auf das Wohlbefinden
Der hohe Stresspegel führt zu Erschöpfung und Burnout-Risiken. Experten warnen, dass die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben verschwimmen, was besonders an Feiertagen spürbar wird. Frauen berichten häufiger von Schlafstörungen und Unruhe.
Tipps für mehr Entspannung
Unternehmen sollten klare Regeln zur Erreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeit einführen. Beschäftigte können ihr Smartphone in den Flugmodus schalten oder dedizierte Apps für die Urlaubszeit nutzen, um Benachrichtigungen zu blocken.
Fazit
Während der Weihnachtsmann entspannt Geschenke verteilt, hängen 42 Prozent der Frauen am Smartphone – als ob der Chef der größte Grinch wäre. Vielleicht sollte man nächstes Jahr einfach mal den Akku leerlaufen lassen und stattdessen den Glühwein genießen, bevor der Stress uns alle in digitale Zombies verwandelt.