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Apples 'Besuchte Orte': Schweizer haben's, Deutsche warten

Apple rollt mit iOS 26 eine spannende Neuerung in der Karten-App aus: die Funktion „Besuchte Orte“, die es Nutzern erlaubt, ihre besuchten Restaurants, Läden und Museen datenschutzkonform nachzuverfolgen. Während Schweizer bereits davon profitieren, müssen Deutsche und andere EU-Bürger noch warten.

Die neue Funktion im Detail

Die Funktion „Besuchte Orte“ in Apple Maps speichert automatisch Orte, die der Nutzer besucht hat, wie Cafés, Geschäfte oder Sehenswürdigkeiten. Alles geschieht lokal auf dem Gerät, ohne dass Daten an Apple-Server gesendet werden. Der Nutzer kann später bequem nachschauen, wo er war, und sogar Bewertungen oder Fotos hinzufügen.

Datenschutz als oberste Priorität

Apple betont den Datenschutz: Die Aufzeichnungen sind verschlüsselt und bleiben auf dem iPhone. Es gibt keine Cloud-Synchronisation, um Missbrauch zu vermeiden. Das macht die Funktion besonders attraktiv für privacybewusste User.

Warum Schweizer vorne liegen

In der Schweiz ist die Funktion bereits verfügbar, da das Land nicht zur EU gehört und somit nicht unter die strenge DSGVO fällt. Apple testet hier die Akzeptanz, bevor es in reguliertere Märkte expandiert. Erste Nutzerberichte aus der Schweiz loben die Praktikabilität – etwa um vergessene Lieblingsorte wiederzufinden.

Der Haken für die EU

In Deutschland und der restlichen EU ist die Funktion noch deaktiviert. Grund sind datenschutzrechtliche Hürden: Die DSGVO verlangt explizite Einwilligungen und Transparenz, was Apple offenbar noch nicht umgesetzt hat. Experten spekulieren, dass Anpassungen notwendig sind, um Bußgelder zu vermeiden.

Erste Erfahrungen und Tipps

Schweizer Tester berichten von einer intuitiven Bedienung: Die App gruppiert Orte thematisch und schlägt ähnliche vor. Ein Tipp: Aktiviere die Funktion in den Einstellungen unter „Datenschutz & Sicherheit“, um sie auszuprobieren – falls du in der Schweiz bist.

Fazit

Während die Schweizer gemütlich ihre besuchten Orte Revue passieren lassen, sitzen die Deutschen da und warten auf den Segen der EU-Bürokraten. Typisch: Die Alpenrepublik genießt die Freiheit, und wir in der Union diskutieren erst mal endlos über Datenschutz. Hoffentlich kommt die Funktion bald, bevor wir alle unsere Lieblingscafés vergessen haben – oder muss man dafür erst in die Schweiz umziehen?

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