Bundeskartellamt vs. Apple: Weniger Privatsphäre für iPhones?
Das Bundeskartellamt prüft Apples App-Tracking-Transparenz, die Nutzer vor unerwünschtem Tracking schützt. Wettbewerbsbedenken könnten diese Funktion in Europa einschränken und die Privatsphäre der iPhone-Nutzer beeinträchtigen.
Hintergrund der Funktion
Apple hat mit iOS 14.5 die App-Tracking-Transparenz eingeführt. Diese erlaubt es dem Nutzer, Apps daran zu hindern, seine Aktivitäten über verschiedene Apps und Websites hinweg zu verfolgen. Viele Werbetreibende kritisieren dies, da es ihre Einnahmen mindert.
Der Streit mit dem Bundeskartellamt
Das Bundeskartellamt untersucht, ob Apples Regelungen gegen Wettbewerbsrecht verstoßen. Es geht um die Frage, ob Apple seine Marktmacht missbraucht, indem es Drittanbieter benachteiligt. Eine Entscheidung könnte die Funktion in europäischen Ländern stoppen.
Auswirkungen auf die Nutzer
Falls die Funktion eingeschränkt wird, könnten iPhone-Nutzer mehr Tracking erleben, was ihre Privatsphäre verringert. Apple argumentiert, dass der Schutz der Nutzerdaten Priorität haben sollte.
Ausblick
Der Konflikt zeigt die Spannung zwischen Datenschutz und Wettbewerb. Experten beobachten gespannt, wie Regulierer in Europa vorgehen werden.
Quelle: weiterlesen auf t3n.de