Deutschland entkommt Chinas Rohstoffgriff
Deutschland ist stark von China abhängig, wenn es um strategische Rohstoffe wie Seltene Erden geht.
Die aktuelle Abhängigkeit
China dominiert den Markt für Seltene Erden und andere kritische Metalle. Diese Materialien sind essenziell für Technologien wie Elektroautos, Windkraftanlagen und Smartphones. Daniel Goldmann, Professor an der TU Clausthal, warnt vor den Risiken dieser Abhängigkeit. Politische Spannungen oder Handelsstreitigkeiten könnten die Versorgung gefährden.
Alternative Quellen erschließen
Goldmann schlägt vor, alternative Quellen anzuzapfen. Dazu gehören Lagerstätten in Australien, den USA und Afrika. Auch Recycling könnte eine Rolle spielen. Er betont, dass Deutschland seine Bergbautechnologien einsetzen sollte, um neue Vorkommen zu erschließen. Wichtige Metalle wie Lithium, Kobalt und Neodym könnten so aus diversifizierten Quellen bezogen werden.
Staatliche Risikoabsicherung
Der Experte plädiert für eine staatliche Risikoabsicherung. Andere Nationen wie die USA und Japan bauen mit hohen Investitionen Reserven auf. Deutschland sollte ähnlich handeln, etwa durch Förderungen für Bergbauprojekte oder strategische Partnerschaften. Ohne solche Maßnahmen bleibe die Wirtschaft verwundbar.
Fazit
Während andere Länder mit vollen Taschen in die Rohstoffjagd stürmen, zögert Deutschland wie ein sparsamer Schwabe – hoffentlich wacht es auf, bevor China den letzten Magneten hortet und wir mit Steinzeit-Handys dastehen.