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Digitale Souveränität: Praxis-Tipps von Bernd Korz

In einer Welt, die von US-Tech-Giganten dominiert wird, sucht Bernd Korz nach Alternativen. Der Gründer von Alugha teilt im t3n-Podcast seine Erfahrungen und zeigt, warum Unabhängigkeit von Google und AWS nicht nur machbar, sondern auch wirtschaftlich klug ist.

Was ist digitale Souveränität?

Digitale Souveränität bedeutet, dass Unternehmen ihre Daten und Prozesse unabhängig von ausländischen Anbietern steuern. Bernd Korz betont, dass viele Firmen zu abhängig von Google und AWS sind. Er plädiert für den Einsatz europäischer oder offener Alternativen, um Risiken wie Datenschutzverletzungen oder Abhängigkeiten zu minimieren.

Der Weg von Alugha

Bei Alugha, einem Videoplattform-Anbieter, hat Korz konsequent auf US-Software verzichtet. Stattdessen nutzt er Tools wie Nextcloud für Dateispeicherung und Matomo für Analysen. Diese Entscheidung sei nicht nur ideologisch motiviert, sondern spare langfristig Kosten und steigere die Flexibilität.

Wirtschaftliche Vorteile

Korz erklärt, dass digitale Souveränität wirtschaftlich sinnvoll ist. Abhängigkeit von Cloud-Diensten kann teuer werden, besonders bei steigenden Preisen oder Ausfällen. Lokale Alternativen bieten oft bessere Integration und senken die Abhängigkeitsrisiken. Zudem fördert es Innovationen in Europa und stärkt die regionale Wirtschaft.

Die größte Hürde: Die eigene Überzeugung

Die größte Blockade ist oft die eigene Einstellung, sagt Korz. Viele Unternehmer glauben, dass US-Lösungen unschlagbar sind. Doch mit etwas Recherche und Mut lassen sich Alternativen finden. Er rät, klein anzufangen: Zuerst eine Komponente ersetzen und dann erweitern. So baut man schrittweise Souveränität auf.

Herausforderungen in der Praxis

Natürlich gibt es Hindernisse. Nicht jede Software ist perfekt austauschbar, und es fehlt manchmal an Kompatibilität. Korz teilt Tipps, wie man Open-Source-Projekte nutzt und Communitys einbindet. Wichtig sei auch, Mitarbeiter zu schulen, damit der Wechsel reibungslos verläuft.

Fazit

Wer immer noch an Google und AWS klebt, ist wie ein Hamster im Rad – läuft und läuft, kommt aber nie voran. Zeit, auszusteigen und den eigenen Weg zu gehen, bevor die Cloud platzt und die Daten regnen. Ein bisschen Mut, und digitale Souveränität wird zur lustigen Revolution statt zum Albtraum!

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