Trump-Phone: Anzahlungen ohne Lieferung
Das Trump-Phone verspricht goldene Zeiten, doch Käufer warten vergeblich.
Die große Ankündigung
Im Juni 2025 stellte die Trump Organization mit großem Tamtam ihren eigenen Mobilfunktarif und das dazugehörige Smartphone vor. Das T1 Phone sollte ein Meilenstein werden: komplett in den USA hergestellt, in edlem Golddesign und zu einem Preis von nur 499 US-Dollar. Donald Trump selbst pries es als Symbol für amerikanische Innovation und Unabhängigkeit an.
Die versprochenen Features
Das Gerät sollte mit modernster Technik ausgestattet sein, darunter ein leistungsstarker Prozessor, eine hochwertige Kamera und ein Akku, der den ganzen Tag hält. Besonders hervorgehoben wurde die Integration mit dem hauseigenen Mobilfunktarif, der unbegrenzte Daten und spezielle Trump-exklusive Inhalte bieten sollte. Käufer konnten bereits Anzahlungen leisten, um sich ein Exemplar zu sichern.
Die anhaltenden Verzögerungen
Monate sind vergangen, und das T1 Phone ist nirgends zu sehen. Die Trump Organization nimmt weiterhin Anzahlungen entgegen, doch es gibt keine klaren Informationen über Liefertermine oder Produktionsfortschritte. Experten spekulieren, ob es überhaupt je produziert wird, da Details zur Fertigung in den USA rar sind und der Preis unrealistisch niedrig erscheint.
Reaktionen der Käufer
Viele Interessenten sind frustriert. In Foren und sozialen Medien häufen sich Beschwerden: Ein Käufer berichtet, er habe 100 Dollar angezahlt, ohne ein Update zu erhalten. Die Organisation versichert, dass alles planmäßig verläuft, doch konkrete Angaben fehlen. Es bleibt unklar, was die Käufer letztendlich bekommen – ein Smartphone oder nur leere Versprechen?
Fazit
Wenn das Trump-Phone je kommt, wird es wahrscheinlich so zuverlässig sein wie eine Wahlkampfrede: viel Glanz, wenig Substanz. Vielleicht sollten die Käufer stattdessen in Gold investieren – das verschwindet wenigstens nicht in der Warteschleife.