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Xpeng G6: Chinas SUV überholt deutsche Rivalen

Xpeng hat den G6 gründlich überarbeitet und positioniert ihn als starken Konkurrenten zu deutschen E-SUVs.

In unserem zweiwöchigen Test haben wir das SUV-Coupé auf Herz und Nieren geprüft und festgestellt, dass es in vielen Bereichen die Nase vorn hat.

Design und Ästhetik

Der Xpeng G6 besticht durch sein modernes, aerodynamisches Design. Mit einer Länge von knapp 4,8 Metern und einer coupéartigen Dachlinie wirkt er sportlicher als viele deutsche Modelle wie der BMW iX oder der Audi Q8 e-tron.

Die LED-Scheinwerfer und die nahtlos integrierten Türgriffe verleihen ihm einen futuristischen Look, der in der Stadt wie auf der Autobahn Blicke auf sich zieht.

Leistung und Fahrverhalten

Mit einer Leistung von bis zu 476 PS und Allradantrieb beschleunigt der G6 in unter 4 Sekunden auf 100 km/h. Das Fahrwerk ist präzise abgestimmt und bietet eine ausgezeichnete Balance zwischen Komfort und Sportlichkeit.

Im Vergleich zu deutschen Konkurrenten fühlt sich der Xpeng agiler an, besonders in Kurven, wo er weniger Wankneigung zeigt. Die Batterie mit 87 kWh Kapazität ermöglicht eine Reichweite von über 500 Kilometern, was ihn alltagstauglich macht.

Technologie und Infotainment

Der Innenraum ist mit einem riesigen 15-Zoll-Touchscreen dominiert, der das Infotainmentsystem steuert. Xpengs eigene Software ist intuitiv und unterstützt fortschrittliche Assistenzsysteme wie autonomes Fahren auf Level 2+.

Im Gegensatz zu manchen deutschen Systemen, die kompliziert wirken, ist hier alles benutzerfreundlich. Sprachsteuerung und Over-the-Air-Updates halten das Auto immer auf dem neuesten Stand.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Ab 40.000 Euro ist der G6 deutlich günstiger als vergleichbare Modelle aus Deutschland, die oft 60.000 Euro und mehr kosten. Dafür bekommt man hochwertige Materialien und eine umfangreiche Ausstattung inklusive Panorama-Dach und Ledersitzen.

Der Hersteller bietet zudem eine lange Garantie auf die Batterie, was Vertrauen schafft.

Verbesserungspotenziale

Trotz der Stärken gibt es Schwächen: Die Ladeinfrastruktur in Europa ist noch nicht optimal auf chinesische Modelle abgestimmt, was zu längeren Ladezeiten führen kann.

Außerdem könnte die Verarbeitung in einigen Details, wie den Türdichtungen, robuster sein, um dem deutschen Qualitätsstandard vollends zu entsprechen. Der Kundenservice von Xpeng muss in Europa noch ausgebaut werden.

Fazit

Der Xpeng G6 fährt den deutschen Konkurrenten davon – buchstäblich. Während die etablierten Marken noch in ihren Traditionen schwelgen, rast dieser Chinese mit Innovation und Preisvorteil vorbei. Wenn die Deutschen nicht aufpassen, enden sie bald im Rückspiegel, und das nicht nur metaphorisch, sondern mit einem Hauch von Elektro-Schock!

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